Heißhunger vor den Tagen – ein Teil des Prämenstruellen Syndroms, der ziemlich lästig werden kann. Schließlich hat Frau üblicherweise noch anderes zu tun, als sich auf dem Sofa Gummibärchen, Schokolade oder Chips reinzupfeifen. Aber unbestreitbar ist dieser Heißhunger vor der Periode ein Thema, das viele Frauen zumindest hin und wieder beschäftigt. Wenn du normalerweise keine Probleme mit Heihungerattacken hast, aber in den Tagen vor deiner Periode damit zu kämpfen hast, dann solltest du weiterlesen!

 

Hier einige Tipps, damit du ohne große Gelage durch die Tage vor den Tagen kommst

 

  • Ablenkung – klingt fast ein wenig zu simpel, ist aber hoch effektiv. Arbeit, Sport, Treffen mit Freunden – mach etwas, um dich abzulenken. Manchen Frauen hilft es auch, ihre Hände zu beschäftigen, z.B. durch eine kreative Tätigkeit wie Malen, Stricken oder auch Gärtnern. Haben die Hände etwas zu tun, greifen sie weniger wahrscheinlich zu Schokolade und Co. Logisch, oder? Also, gibt es ein Hobby, das du ein wenig vernachlässigt hast, oder planst du schon lange, etwas Neues auszuprobieren? Vielleicht ist jetzt ein richtig guter Zeitpunkt dafür!

 

  • Ernähre dich grundsätzlich ausgewogen – Sorge dafür, dass du durch deine übliche Ernährung gut mit Vitaminen und Spurenelementen versorgt bist. Wer keinen Mangel hat, ist weniger anfällig für Heißhungerattacken. Schüßler-Salze können eine angenehme Unterstützung bieten, wenn trotzdem Heißhunger vor den Tagen aufkommt. Bei Lust auf Schokolade kannst du das Schüßler-Salz Nr. 7* ausprobieren, wenn du Salziges möchtest, dann eignet sich das Schüßler-Salz Nr. 8*, und wenn du anfällig für Zuckerhaltiges bist, wäre Schüßler-Salz Nr. 9* einen Versuch wert. Die Salze sollten jeweils in einer D6-Potenzierung gewählt werden.

 

  • Viel Trinken – Wasser oder ungesüßten Tee solltest du dir jetzt unbedingt noch reichlicher als sonst gönnen. Das füllt nicht nur den Magen und dämpft damit unangenehmen Heißhunger, sondern tut auch deinen Nieren und deiner Haut gut. Weiter unten im Beitrag findest du einen der Tees, die ich gerne empfehle.

 

  • Entspannung – Klar, das wissen wir alle. Entspannung ist das A und O, und die meisten von uns können diesen Tipp nicht mehr hören. Es ist aber wirklich was dran. Gerade, wenn du dazu neigst, Stress “wegzuessen” und durch Schokolade oder salziges Essen inneren Druck abzubauen, ist Entspannung ein Schlüssel für weniger Anfälligkeit für Heißhungerattacken. Also, was entspannt dich?

 

  • Achtsamkeit – Eines meiner Lieblingsthemen. Wie wäre es, wenn du beim nächsten Heißhungerimpuls kurz innehältst und mal neugierig untersuchst, wie sich das anfühlt? Was ist da eigentlich gerade los? Was willst du wirklich? Was wünschst du dir? Wie fühlt sich das an? Und welche Gedanken und Emotionen sind damit verbunden? Achtsam wahrnehmen, was eigentlich gerade vor sich geht, anstatt automatisiert nach Essen zu greifen, kann sehr spannend sein und dir einiges über dich selbst verraten

 

  • Körpergefühl – Wann hast du eigentlich zuletzt ganz bewusst in deinen Körper hineingehorcht? Dich mit dem verbunden, was an körperlichen Empfindungen spürbar ist? Gerade bei Heißhunger vor den Tagen kann eine solche Übung spannend sein – du nimmst dir dafür einen Moment Zeit und “scannst” deinen Körper in Gedanken einfach einmal von oben bis unten ab. Was ist wo zu spüren? Wie zeigt sich dieses Heißhungergefühl eigentlich genau? Wo im Körper bemerkst du es? Kannst du es beschreiben? Vielleicht ist es eine Art Druck oder Spannung in einem bestimmten Teil deines Körpers? Eine innere Unruhe? Eine Sehnsucht? Geh auf Entdeckungsreise mit deinem Körper und dem, was sich in ihm zeigt.

 

  • Tanzen! – Tanzt du gerne? Wunderbar! Dann dreh die Musik auf und lege für dich zu Hause eine kleine Tanzeinlage ein. Die Bewegung unterstützt dich dabei, Spannungen abzubauen, regt die Durchblutung an und ist außerdem eine gute Ablenkung, wenn die der Heißhunger vor den Tagen gerade besonders akut nervt. Und gute Laune macht das Ganze auch noch. Worauf wartest du?

 

 

Falls du dir noch mehr Unterstützung in Bezug auf PMS oder hormonelle Dysbalancen wünschst, kannst du natürlich auch sehr gerne einen Termin mit mir ausmachen – die ganzheitliche Frauenheilkunde ist einer der Schwerpunkte in meiner Arbeit als Heilpraktikerin, und bei einem persönlichen Termin ist natürlich eine viel individuellere und gezieltere Beratung in Bezug auf deine Beschwerden möglich, als durch generelle Empfehlungen in einem Artikel wie diesem.

In Berlin bin ich als Heilpraktikerin gerne in meinen beiden Praxen in Kreuzberg und Neukölln für dich da. Und wenn du erst noch weitere Informationen sammeln willst, lies gerne in meinen Blogbeitrag Prämenstruelles Syndrom – Hilfe, ich glaube, ich spinne! rein. Da gibt es weitere interessante Infos rund um das Thema PMS.

 

 

Foto: Deva Williamson auf Unsplash