Diagnose Hashimoto Thyreoiditis? Wahrscheinlich hast du erst einmal schwer geschluckt, denn die Erkenntnis, mit einer chronischen Autoimmunerkrankung zu leben, muss ja auch erst einmal verarbeitet werden. Und dann sind bei dir ganz sicher viele Fragen aufgetaucht – wie geht man damit um, was lässt sich überhaupt bei den vielfältigen Hashimoto-Symptomen machen – und kann man eigentlich selbst den Verlauf von Hashimoto beeinflussen?

Die gute Nachricht: ja, du kannst tatsächlich etwas tun. Und darum soll es in diesem Artikel gehen.

 

Hashimoto Thyreoiditis – was du selbst beeinflussen kannst

 

Wichtig ist mir zu betonen, dass „Alleingänge“ bei Erkrankungen grundsätzlich keine gute Idee sind. Besprich deine individuelle Symptomatik bitte mit deiner dich behandelnden Ärztin bzw. deinem dich behandelnden Arzt, lass dich beraten und entscheidet dann mit gemeinsam, was in deinem Fall nun angebracht ist.

In vielen Fällen wir die Hashimoto Thyreoiditis leider erst spät erkannt, so dass bereits viel Schilddrüsengewebe durch die chronische Entzündung zerstört worden ist. Eine Substitution der Schilddrüsenhormone über entsprechende Medikamente kann dann erforderlich und sinnvoll sein.

Deine Ärztin bzw. dein Arzt sollte also immer deine erste Anlaufstelle sein. Aber auch zusätzlich zu schulmedizinischen Behandlung kannst du natürlich Einfluss auf deinen Umgang mit Hashimoto und den Verlauf der Erkrankung nehmen:

du kannst komplementärmedizinische Unterstützung nutzen (z.B. bei Heilpraktikerinnen wie mir, die das Thema Hashimoto und Schilddrüse als Schwerpunkt in der Praxis haben), du kannst deine Ernährung umstellen und so anstreben, die Entzündungsreaktionen im Körper möglichst niedrig zu halten und du kannst den Einfluss von Stress in deinem Leben unter die Lupe nehmen, die „Stress-Trigger“ identifizieren und dich im Alltag dann schrittweise (so gut es geht) entlasten.

Mehr Einflussfaktoren findest du in meinem kostenlosen Ebook Hashimoto – 5 wichtige Faktoren für dein Leben mit der Autoimmunerkrankung. Über die dort beschriebenen Komponenten kannst du selbst aktiv deinen Umgang mit Hashimoto beeinflussen.

 

Die wenigsten Menschen können von jetzt auf gleich ihr ganzes Leben ändern – aber auch kleine Veränderungen können schon einen bedeutenden Unterschied im Befinden ausmachen. Deshalb nimm dir bitte die Zeit, einfach mal ehrlich auf dein Stresspensum, deine Ernährung und deinen bisherigen Umgang mit der Hashimoto-Erkrankung zu schauen und zu hinterfragen, was von der ganzen Hektik im Alltag sich vielleicht auch ein wenig anders verteilen lässt. Mein Ebook kann dich dabei unterstützen.

 

 

Auf individuelle Art Hashimoto beeinflussen

 

Wenn du dein Leben mit Hashimoto beeinflussen möchtest, dann wirst du nicht darum herumkommen, vor allem erst einmal ehrlich zu reflektieren, was gerade bei dir los ist. Und dir zu überlegen, welche Faktoren für dich veränderbar sind, bzw. in welchen Lebensbereichen du bereit bist, etwas Neues zu probieren – und in welchen eben nicht. Denn manchmal wird eben auch klar, dass man nicht bereit ist, bestimmte Dinge zu ändern.

Lass mich ein ganz einfaches Beispiel dafür bringen:

vor Jahren sagte einmal eine Patientin, die mich wegen ihrer Gewichtprobleme durch Hashimoto aufsuchte und mit ihrem aktuellen Aussehen auch sehr unglücklich war, in der Schilddrüsensprechstunde zu mir: „Ich will das Übergewicht nicht, aber ich will meine Ernährung auch nicht umstellen!“

Okay.

Das ist eine Entscheidung, die sie für sich gefällt hat. Und selbstverständlich ist das zu akzeptieren, denn zaubern können wir ja leider nicht. Die Konsequenz der Entscheidung für oder gegen etwas ist dann eben zu tragen – zum Beispiel in Form von Übergewicht, das mit Pizza, Schokolade und Co. schwerer in den Griff zu bekommen ist, als mit einer vernünftigen Ernährung.

Logisch, oder?

(Dass Gewichtsprobleme durch Hashimoto ohnehin eine Kategorie für sich sind und die überschüssigen Kilos oft sehr resistent auf den Hüften verbleiben, egal, was Betroffene ausprobieren, ist nochmal ein eigenes Thema. Auch das kenne ich übrigens nur zu gut aus eigener Erfahrung und ich verstehe, wenn du mit dieser Thematik haderst. Grundsätzlich gilt aber, dass es eben eine Entscheidung für oder gegen etwas braucht – und dann die daraus folgenden Handlungen für Veränderung.)

Genauso verhält es sich mit Betroffenen, die über starke Erschöpfung klagen und bei denen eventuell auch schon ein Test zum Zustand der Nebenniere angezeigt hat, dass die Stressbalance deutlich im Argen liegt. Wer sich dann bewusst dafür entscheidet, im Leben nichts zu ändern und keine Rücksicht auf das eigene Befinden zu nehmen, muss eben auch damit rechnen, dass sich das Befinden nicht von selbst verbessert.

Es ist also wichtig, dass du dir Gedanken darüber machst, wie du dein Leben mit Hashimoto gestalten möchtest. Welche Wünsche und Bedürfnisse du hast, was wie bisher bleiben und was sich ändern soll. Die Entscheidungen für Veränderungen, die den Krankheitsverlauf bei Hashimoto beeinflussen können, sind deshalb immer sehr individuell. Und liegen letztendlich bei dir selbst.

 

 

Möchtest du Veränderungen in deinem Leben mit Hashimoto angehen?

 

Wie du besser mit den Herausforderungen von Autoimmunerkrankungen leben kannst, erfährst du zum Beispiel in der begleitenden Schilddrüsensprechstunde in meiner Berliner Heilpraktikerpraxis. Dort bringe ich mein schulmedizinisches und naturheilkundliches Wissen, meine Erfahrung aus der Arbeit in der Praxis und natürlich auch meine Erfahrung als selbst von Hashimoto Betroffene für dich zusammen und unterstütze dich gerne durch komplementärmedizinische Behandlung und individuelle Beratung.

Dabei spielen immer auch seelische Aspekte eine Rolle, denn aus meiner Sicht ist die Psyche kein Feld, das man in Bezug auf Autoimmunprozesse ausklammern sollte. Gerade, wenn du (auf welche Art auch immer) Hashimoto beeinflussen und so deine Lebensgestaltung verändern möchtest, solltest du deine Seele unbedingt mit ins Boot holen.

Auch mit einer chronischen Erkrankung wie der Hashimoto Thyreoiditis lässt sich gut leben, wenn du einige grundlegende Dinge beachtest und dich mit dir selbst beschäftigst – und das meine ich nicht nur in Bezug auf Fragen der Ernährung und des Stressmanagements, sondern eben auch tiefergehend auf seelischer Ebene.

Ich bin sehr gerne für dich da, wenn du dir Unterstützung auf deinem individuellen Weg wünschst. Und falls du spielerisch herausfinden möchtest, welche Strategien du bisher für deinen Umgang mit Hashimoto nutzt (und ob diese vielleicht noch verbessert werden können), probiere mein Hashimoto-Typen-Quiz aus. Ich wünsche dir viel Spaß damit!

 

Herzliche Grüße und vielleicht ja bis bald

deine Sandra