Prämenstruelles Syndrom – Frauen, die damit zu tun haben, sind in den Tagen vor den Tagen oft nicht nur für ihr Umfeld befremdlich – manchmal erkennen sie sich sogar selbst nicht mehr wieder. Es ist auch wirklich nicht ganz leicht nachzuvollziehen, warum auf einmal alles so schwierig erscheint. Frustration, Aggression und die Neigung zu Traurigkeit bis hin zu depressiver Verstimmung kann diese Zyklusphase unglaublich anstrengend machen!

 

Ich arbeite in meiner Berliner Naturheilpraxis viel mit Frauen, die unter PMS leiden.

 

Grundsätzlich ist mir wichtig, immer klarzustellen, dass diese Schwankungen im psychischen und körperlichen Befinden absolut nichts damit zu tun haben, dass “Frau sich nicht im Griff hat”, sich “zusammenreißen” sollte, oder einfach “lockerer werden” muss. Das bekommen etliche Frauen nämlich tatsächlich oft zu hören, wenn es um das prämenstruelle Syndrom geht. Und fragen sich dann irgendwann selbst, ob sie eigentlich noch alle Tassen im Schrank haben…

“Ist das übertrieben, wie ich mich fühle?”, fragte mich einmal eine Patientin ziemlich verzweifelt. “Aber ich fühle eben, wie ich fühle! Ich kann dann einfach nichts dagegen machen!”

Pssst, mal unter uns: alle Tassen sind ganz genau da, wo sie hingehören! Das beweist auch die Tatsache, dass die prämenstruelle Symptomatik sich in Wohlgefallen auflöst, sobald die Blutung eingesetzt hat. Hättest du nicht alle Tassen im Schrank, würde sich dieses Problem kaum von einem Zykluszeitpunkt beeindrucken lassen…

Also, in dieser Hinsicht bitte einfach mal tief durchatmen!

 

Es ist erstmal einfach nur, was es ist: eine hormonelle Schwankung.

 

Aber hormonelle Schwankungen können sich eben wie eine Achterbahnfahrt anfühlen – vor allem, wenn diese gleichzeitig noch mit einem nicht ausreichenden Spiegel bestimmter Neurotransmitter einhergeht, was bei Frauen mit PMS häufig der Fall zu sein scheint.

Wichtig ist in solchen Fällen: keine Panik! Und bitte nicht überdramatisieren.

Durchatmen und für den Moment annehmen, dass ein prämenstruelles Syndrom sich fürchterlich anfühlt – und die Welt aber dennoch nicht untergeht – kann schon einen Teil des Drucks rausnehmen. Und um genau zu erfahren, was eigentlich im eigenen Körper los ist, kann sich eine Bestimmung der Geschlechtshormone in Form eines Speicheltests lohnen. Denn wer weiß, welche Hormone gerade was genau tun, hat die Möglichkeit, sinnvoll gegenzusteuern. Und dann lässt sich ein prämenstruelles Syndrom üblicherweise auch gut in den Griff bekommen.

Wenn du dich für einen Hormonspeicheltest interessierst und mehr konkrete Informationen zu PMS und Co. benötigst, vereinbare gerne einen Termin mit mir. Ich würde mich freuen, dir weiterzuhelfen!